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Simone Zimmermann
Tierheilpraktikerin
Behandlung von Groß - und Kleintieren nach Naturheilverfahren
Weinbergstraße 2 b 
35633 Lahnau - Waldgirmes
Telefon: 06441 - 96 32 53
Fax:
0180 - 505 254 869 613 

 

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Mo. - Fr.
nach telefonischer Vereinbarung
Nur in dringenden Notfällen:
Tel.: 0179 - 69 79 862

Erstellt am 29. 06. 2000
Zuletzt aktualisiert: 08. 07. 2000

Der Blutegel -
seit Jahrtausenden bekannt


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Der Blutegel

die Therapie mit dem Egel ist eine uralte Behandlungsmethode, die im Orient schon 5 Jh. v. Chr. angewendet wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde sowohl die Technik  wie auch die Anwendung soweit ausgefeilt, dass dem Wissen nichts mehr hinzu gefügt werden konnte.
Die Blutegelbehandlung ist ein vielseitiges Verfahren der biologischen Medizin.
Der Egel (hirudo medizinalis) hat  eine weite Wirkungsbreite, so dass sein Einsatz bei vielen Erkrankungen sehr hilfreich sein kann.
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Was aber macht nun den Biß eines Blutegels therapeutisch so wertvoll?

 Allgemeine Wirkungsweise:

Nachdem der Egel zugebissen hat, injiziert er eine Flüssigkeit aus seinen Speicheldrüsen in die Bißwunde.
Jenes Sekret - das Hirudin - ist der Stoff, welcher die Blutgerinnung hemmt - der Egel kann ungehindert Blut saugen.
Das Calin hemmt ebenfalls die Blutgerinnung. Calin bewirkt die Reinigung  der Wunde durch ein etwa 12 - stündiges Nachbluten.
Die Hyaluronidase tritt jetzt in Aktion und bereitet den Weg für weitere, heilsame Substanzen vor.
Eine als histaminähnlich angenommene Substanz wirkt gefäßerweiternd, so daß das Blut zur "Bißstelle" strömt.
Weitere Stoffe aus den Drüsen sorgen für den so gesunden Aderlaß.
Verschiedene andere Stoffe wirken bei der Blutgerinnungshemmung noch mit und einige dieser Substanzen haben unter Anderem entzündungshemmende Wirkung.
Schonender Aderlass mit Verminderung des Hämatokrits, antitrhrombotisch, immunisierend, antiplogistisch, spasmolytisch im Gefäßbereich, lymphstrombeschleunigend. Durch diese Wirkungen erzeugt der Biss eine  Entlastung des lokalen entzündlichen Prozesses analog dem chirurgischen Messer sowie eine Umstimmung des ganzen Organismus.

Für die Tierheilpraxis ist der Egel vor allem bei Erkrankungen des  Bewegungsapparates interessant.
Insbesondere bei schmerzhaften
Arthrosen der Hüfte, zum Beispiel infolge von HD oder des Schultergelenks, etwa durch OCD, helfen die Egel sehr gut.

Auch bei Rückenerkrankungen, wie Bandscheibenvorfällen oder bei dem
Cuda - Equina - Syndrom steht die abschwellende und entzündungshemmende Wirkung einer Blutegelbehandlung in keiner Weise hinter den  schulmedizinischen Maßnahmen zurück.

Der große Vorteil der Egel liegt darin, dass innere Organe wie Leber, Niere, Herz nicht belastet werden, also vollkommen unbelastet bleiben.

 Diese Therapie ist also bei vorbelasteten oder alten Tieren gut anwendbar.
Das längere Nachbluten ist erwünscht und sollte nicht gestoppt werden.


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