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Borreliose Durch die Zeckenart Ixodes Ricinus
- auch gemeiner Holzbock oder Hundezecke genannt- können die Erreger der Borreliose -Krankheit übertragen werden . Etwa 5 - 30 % der Zecken, in manchen Gegenden sogar bis 50% aller Ixodes-Zecken,
können das Bakterium Borrelia Burgdorferi in sich tragen. Die Borreliose kann eine ganze Reihe von Symptomen verursachen. Da durch das dichte Fell des Hundes die ersten Alarmzeichen - eine ringförmige Rötung
um die Bissstelle - nicht erkennbar sind, werden diese übersehen. Einige Tage später können sich die Symptome in Form von wechselnden Fieberschüben über 40°C, Abgeschlagenheit, schmerzhafte, evtl. auch
verdickte Gelenke, Bewegungsunlust und Lahmheiten für den Tierhalter bemerkbar machen. Bei einigen Tieren können auch Muskelentzündungen sowie dunkel gefärbter Urin zu beobachten sein. Im Spätstadium kommen
dann weitere Symptome hinzu, die durch Gehirn - bzw. Nervenschäden hervorgerufen werden (Schwanken, Zittern, überschießende bzw. ausbleibende Reflexe.) Wenn eine Borreliose früh genug erkannt und mit
Antibiotika behandelt wird, ist die Prognose sehr gut. Bei unerkannter Erkrankung kann sich eine chronische Verlaufsform entwickeln, die schwer oder gar nicht heilbar ist. Daher sollten Sie, wenn Ihr Hund nach
einem Zeckenbiss schlapp wirkt, die Temperatur mehrmals täglich messen, da das Fieber in Schüben kommt.
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