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Die Haut und das Fell eines Tieres sind Indikatoren für seinen Gesundheitszustand. Eine gut durchblutete und elastische Haut und ein seidiges
und glänzendes Fell sind in aller Regel Anzeichen für eine gute gesundheitliche Verfassung des Tieres. Haut und Fell bilden eine sich ergänzende Funktionseinheit, deren Aufgabe es ist, das Tier gegen
Umwelteinflüsse widerstandsfähig zu machen und es vor Regen, Temparatureinflüssen, Bakterien, Pilzen und anderen Umwelteinflüssen zu schützen. Die Haut ist mit Sinneszellen ausgestattet, die alle von außen
einwirkenden Reize weiterleiten. Ein Hund, der auf etwas Spitzes tritt, wird die Pfote zurückziehen oder sich in's Fell beißen oder kratzen, wenn ein Floh ihn sticht. Schuppen, Ekzeme, Ausschlag,
struppiges Fell und ein markanter Geruch aus dem Fell sind Alarmzeichen, daß es mit dem Gesundheitszustand des Tieres nicht zum Besten steht! Jeder Tierbesitzer sollte diese Anzeichen ernst nehmen und seinem
Tier zuliebe umgehend einen Tierheilpraktiker aufsuchen. Denn auch hier hat die Naturheilkunde gute und schonende Therapien. Vor allem aber wird ein guter Tierheilpraktiker nicht nur das Symptom, also
beispielsweise das Ekzem, behandeln, sondern die Ursache dafür suchen und finden! Er wird also das ganze Tier einer eingehenden Untersuchung unterziehen und den Tierbesitzer nach den
Umwelt - und Haltungsbedingungen des Tieres fragen. Die Haut ist ein Spiegel der Seele und so können Hautkrankheiten eine rein seelische Ursache haben. Eine Haltung, die nicht den Bedürfnissen des Tieres
entspricht, lassen es seelisch verkümmern und machen es krank, was sich oft an Haut und Fell erkennen läßt. Ist die Katze den ganzen Tag allein, Frauchen berufstätig und hat auch abends selten Zeit,
sich mit ihr zu befassen? Ist der Hund im Zwinger? Und das auch noch allein, ohne einen Artgenossen und kommt er nur kurz oder selten aus dem Zwinger? Dann werden diese Tiere zu wenig Zuwendung und
Streicheleinheiten bekommen und sind mit Sicherheit nicht glücklich! Jeder kennt das schöne Gefühl, gestreichelt zu werden, Zuneigung und Zuwendung zu bekommen. Das löst in uns positive Empfindungen
aus, gibt uns Energie und Willenskraft und eine Hochstimmung, die uns gesund hält. Man könnte Bäume ausreißen! Frust dagegen macht uns krank und unseren Tieren geht es genau so! So können ein schlechtes
Fell und kranke Haut ihre Ursachen ganz einfach in mangelnder Zuwendung oder gar Vernachlässigung haben! Auch Streß und/oder Angst können Ursachen sein. Natürlich kommen auch noch andere Ursachen
in Frage, die nicht seelischen Ursprungs sind, wie Ernährungsfehler, Parasiten, Stoffwechselstörungen, organische Störungen oder Medikamenten - Unverträglichkeiten. Auch eine geschwächte Konstitution oder
Schwäche des Immunsystems können die Ursachen sein. Darum wird der Tierheilpraktiker in Zusammenarbeit mit dem Tierbesitzer die Ursache für die Hautkrankheit oder das stumpfe Fell herausfinden und nicht
allein das Symptom behandeln. |