Homöopathie
Nicht nur wir Menschen finden mit Hilfe der Homöopathie Linderung und Heilung bei Krankheiten und kleinen Unpäßlichkeiten, sondern auch unsere Tiere. Dr. Hahnemann
entdeckte, daß eine Substanz die Beschwerden, die sie bei Anwendung am gesunden Menschen in ihrem Urzustand verursacht, zu heilen vermag, wenn sie homöopathisch aufbereitet (potenziert) wird.
Er prägte den Satz:: "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt!"
Um das richtige homöopathische Mittel zu finden, muß das Tier sehr genau beobachtet werden. Nicht nur die Symptome wie Fieber, Niesen, Husten, Erbrechen, Durchfall usw. sind zu beachten, sondern
auch die Veränderungen, die das Tier durchmacht. Es sollte darauf geachtet werden, wann welche Symptome auftreten und in - wieweit sich das ganze Wesen des Tieres verändert. Wer sein Tier gut
kennt und genau beobachtet, dürfte damit keine Probleme haben, die Erscheinungen einer Krankheit genau beschreiben zu können. Sie selbst kennen das Verhalten Ihres Tieres am besten. Wenn sie Ihr
krankes Tier genau beobachten, wird Ihnen bald auffallen, ob es eher ängstlich oder aggressiv wirkt, ob aufgeregt oder eher ruhiger als üblich. Auch wird Ihnen eine Verschlimmerung des Leidens
auffallen, z.B. am Morgen, am Abend oder sogar in der Nacht. Sie werden feststellen, ob das Tier sich wohler fühlt, wenn es ganz in Ruhe gelassen wird oder ob es mehr Ihre Nähe braucht. Diesen
für jedes Mittel typischen Modalitäten muß bei der Auswahl des passenden Mittels größte Beachtung geschenkt werden. Denn
Dr. Hahnemann gab seinen Schülern und Nachfolgern auch folgenden Satz mit auf den Weg: "Macht's nach, aber macht's genau nach!"
Homöopathica sind als Tropfen, Globuli (Streukügelchen) Pulver und Injektionslösungen im Handel erhältlich. Alles ist apothekenpflichtig. Bei der Auswahl des Mittels sollte man bedenken, daß
Tropfen Alkohol enthalten und die Tiere diese ablehnen bzw nicht vertragen. Pulver, Tabletten oder Globuli werden dem Tier am besten direkt ins Maul verabreicht. Bewährt hat sich auch, das Mittel in
etwas Wasser zu lösen, mit einer Pipette aufzuziehen und so dem Tier direkt ins Maul zu geben. Anstelle einer Pipette kann auch eine Spritze genommen werden, natürlich ohne Nadel.
Für die Dosierung der einzelnen Mittel und der jeweiligen Potenz gibt es keine allgemeine Regel, es kommt immer auf die Erkrankung an und es muß von Fall zu Fall ganz individuell entschieden werden.
Im großen Ganzen kann man aber davon ausgehen, daß bei akuten, plötzlichen Erkrankungen ein Mittel in einer niederen Potenz zum Einsatz kommt und bei einer chronisch oder langsam verlaufenden
Erkrankung ein Mittel in einer hohen Potenz . |